Im Rahmen der Erweiterung des Magdeburger Straßenbahnnetzes und der Entlastung der Verkehrsachsen entsteht am Edithawinkel eine neue Stütz- und Lärmschutzwand mit dem Ziel, die vorhandene Bebauung und Anwohner*innen wirksam vor Lärm zu schützen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die städtische Mobilität durch eine zusätzliche Nord-Süd-Trasse zu stärken.
Das Bauprojekt ist in unmittelbarer Nähe zum Magdeburger Ring und direkt angrenzend an den Edithawinkel und die Albert-Vater-Straßenbrücke verortet. Der Magdeburger Ring ist eine bedeutende Verkehrsachse, die als Schnellstraße im Stadtgebiet von Magdeburg verläuft. Er bildet einen autobahnähnlich ausgebauten Innenstadtring und verbindet die nördlichen und südlichen Stadtteile miteinander.
Maßgeschneiderte Konstruktionen für herausfordernde Raumordnung

„Ursprungsgelände“ – vorher (24.03.2023)

„Fertige Wand“ – nachher (12.08.2024)
Besonderheit „Teilvergütete Bewehrung“:
Korrosionsbeständiger Stahl für höhere Langlebigkeit und Effizienz

Eine zukunftsweisende Maßnahme für Magdeburg
Das Projekt „2. Nord-Süd-Verbindung der Straßenbahn in Magdeburg“ stärkt nicht nur die städtische Infrastruktur, sondern verbessert auch die Lebensqualität der Anwohner*innen und reduziert den Autoverkehr. Mit einer nachhaltigen Bauweise und innovativen Materialien wird der Straßenbahnverkehr langfristig gesichert und der ökologische Fußabdruck der Stadt verringert. Das Bauvorhaben zeigt, wie eine zukunftsorientierte und nachhaltige Stadtplanung den urbanen Verkehr optimieren und zugleich Umweltschutzziele erreichen kann.